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Die Burg Žovnek und der Braslovško-See

Beschreibung

Die Burg Žovnek ist zweifellos eine der ältesten Burgen Sloweniens. Wer die Erbauer der ursprünglichen Burg waren, ist nicht bekannt. Der erste bekannte Besitzer, der in der Literatur im 12. Jahrhundert erwähnt wird, war die Familie Savinjski. Diese änderte um das Jahr 1150 ihren Namen in Žovneški. Die Herren von Žovnek besaßen bereits bei ihrer ersten Erwähnung in schriftlichen Quellen neben der Familienburg auch die Burg Ojstrica in der Gemeinde Tabor, Šenek bei Polzela sowie Libenstein bei Prebold. In den folgenden Jahren vergrößerten die Žovneški nach und nach ihren Besitz, ihre finanzielle und militärische Macht sowie ihr Ansehen. Im Jahr 1333 verlegten die Žovneški nach dem Erwerb der zweiten Hälfte der Stadt Celje ihr Verwaltungszentrum und ihren Wohnsitz nach Celje. Kaiser Ludwig von Bayern erhob Friedrich I. am 16. April 1341 mit einer besonderen Urkunde in den Grafenstand. Im Jahr 1436 wurden die Grafen von Celje zu Fürsten erhoben. mini-dsc00425 Obwohl die Burg Celje zum neuen Verwaltungszentrum der Familie Žovnek wurde, blieben diese dennoch stark mit ihrer Stammburg und ihren Wappensymbolen verbunden. Die Burg Žovnek blieb ihre Familienburg, auf der sich spätere Generationen der Grafen von Celje häufig aufhielten. [Schloss] Nach dem gewaltsamen Tod des letzten Grafen von Celje, Ulrich II., im Jahr 1456 bei Belgrad ging die Burg Žovnek ebenso wie die übrigen Besitztümer der Familie von Celje in den Besitz der Habsburger über, die ihren neuen Besitz mit Hilfe von Verwaltern verwalteten. Der letzte auf der Burg lebende Besitzer war Jožef Čokl von Ruhethal, der jedoch 1816 im Tal das neue Schloss Žovnek errichten ließ und aus der alten Burg auszog. Nach 1816, als die letzten dort lebenden Besitzer die Burg verließen, wurde sie dem Verfall preisgegeben. Heute präsentiert sich die einst mächtige Burg als Ruine, die schrittweise restauriert wird. zovnek3 Der Zugang zum Burgkomplex erfolgt über eine Brücke durch das restaurierte Eingangsportal. Das zweiteilige Eingangsportal war bewusst für Fußgänger und Reiter getrennt. Links vom Eingangsportal steht der markanteste Teil der Burgruine, der runde Wehrturm, der den Žovneškis zweifellos zu Verteidigungszwecken diente. Der Turm ist ein zweistöckiges Bauwerk, dessen zentraler Teil sich einst im ersten Stock befand, in dem sich die Schlosskapelle befand. Rechts vom Eingangsportal befinden sich die Überreste der südlichen Außen- und Innenmauer. Den zentralen Teil der Burg bildete einst der Wohnbereich oder Palast, der heute jedoch fast vollständig zerstört ist. Die einzigen Überreste des einst mächtigen Palastes sind zwei sogenannte „Spitzen“, die 2008 vollständig restauriert wurden. Der Braslovče-See Der Braslovče-See liegt etwa 1 km nordwestlich des Marktplatzes von Braslovče. Er entstand 1961 durch die Aufstauung des Baches Trebnik und hat eine Fläche von etwa 4,5 ha. Der See war von Anfang an für touristische Aktivitäten und gesellschaftliche Veranstaltungen vorgesehen. Auf und am See fanden in der Vergangenheit sowohl im Sommer als auch im Winter zahlreiche Veranstaltungen statt. mini-braslovko-jezero Heute ist der Braslovško-See vor allem bei Liebhabern von Spaziergängen und Erholung in der Natur beliebt, da rund um den See ein gepflegter Waldlehrpfad von etwa 1,5 km Länge verläuft, der für alle Altersgruppen geeignet ist. Auch Angelfreunde besuchen ihn gerne. Mögliche Aktivitäten am See:

  • Spaziergänge
  • Sammeln von Pflanzen für ein Taschenherbar – Waldlehrpfad
  • Picknicks in der Natur
  • Angeln auf 4 ha Wasserfläche: Hecht, Zander, Wels, Karpfen, Barbe, Äsche, Barbe, Plattfisch, Graskarpfen, Grünling, Rotauge

Quelle: http://www.braslovce.si/Turizem/GradZovnek http://www.braslovce.si/Turizem/BraslovskoJezero

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