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Dreifaltigkeitskirche – Odranci

Beschreibung

Die Dreifaltigkeitskirche befindet sich im größten Dorf der Region Pomurje, Odranci, sowie in der gleichnamigen Gemeinde und dient als Pfarrkirche der gleichnamigen Pfarrei. Der Wunsch aller Einwohner war es, eine Kirche im eigenen Dorf, einen eigenen Pfarrer und eine eigene Pfarrei zu haben. Geschichte Im Jahr 1862 wurde in Odranci die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit errichtet, mit einem schlichten Altar und Statuen der Maria mit dem Jesuskind sowie des Heiligen Josef. Die Kapelle stand bis zum Jahr 1965, als der Kirchenvorstand das Grundstück, auf dem die Kapelle stand, an die Gemeinde abtrat. Am 1. Oktober 1944 wurde eine eigenständige Pfarrei gegründet. Bei der Gründung der eigenständigen Pfarrei wurde festgelegt, dass die Kirche an der Stelle stehen sollte, an der die Kapelle stand, da die Pfarrei kein anderes Grundstück besaß. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieser Platz nicht geeignet war, da er zu eng war. Später erwarben sie durch Schenkungen und Tauschgeschäfte Grundstücke. Aus den Entwürfen des Architekten Janez Valentinčič entschied sich der Kirchenvorstand für eine achteckige Kirche, doch leider war es nicht einfach, die Baupläne umzusetzen. Im April 1946 wurde der Antrag auf eine Baugenehmigung sogar abgelehnt, obwohl die Gläubigen inzwischen bereits viele Ziegel gebrannt und Kies und Sand herangeschafft hatten. Das Material, das die Gläubigen für den Bau der Kirche vorbereitet hatten, wurde 1948 für den Bau eines Genossenschaftshauses verwendet. Die Gläubigen fanden sich schließlich damit ab, dass eine gemauerte Kirche in kurzer Zeit nicht gebaut werden konnte, und errichteten daher eine Holzkirche. Diese Kirche wurde 17 Jahre lang genutzt. In dieser Zeit begannen jedoch die Bemühungen um eine richtige, gemauerte Kirche. Die Genehmigung dafür erhielten sie am 9. September 1964, am 5. Juli 1967 wurde sie geweiht und am 17. April 1977 der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Nach der Fertigstellung der Kirche sammelten sie Geld für Fresken, die der akademische Maler und Priester Stane Kregar auf einer Fläche von 200 Quadratmetern schuf und die angesichts ihrer Größe sein Lebenswerk darstellen. Im Jahr 1983 wurde der Kirchturm erhöht und mit drei Glocken ausgestattet. Im Jahr 1987 wurden an das ebenfalls neuere Pfarrhaus ein Religionsunterrichtsraum und eine Wohnung angebaut. Großen Anteil daran hatte auch der Pfarrer und langjährige Dekan Lojze Kozar, der auch für seine literarischen Werke bekannt ist. Architektur Die achteckige Kirche aus dem Jahr 1947 wird von einer flachen Kuppel überdacht. Das Innere ist mit Wandmalereien von Kregar geschmückt. Die Kirche ist ein Werk des Architekten Valentinčič. Titelfoto: Danica Garmuš 

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