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Beschreibung

Die Burg Pišece oder Pišečki grad (deutsch Pischätz) steht auf einem Hügel (352 m ü. M.) nordwestlich oberhalb des Dorfes Pišece im Bizeljsko-Hügelland in der Gemeinde Brežice. Die Burg wurde vom Salzburger Erzbistum errichtet; deren Ministerialritter, die Pišečki, werden zwischen 1266 und 1353 erwähnt, die erste erhaltene schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1329. Später wurde die Burg von salzburgerischen Verwaltern und Pächtern bewirtschaftet, bis sie 1595 von Inocenc Moscon als Erbstück erworben wurde; der Salzburger Erzbischof behielt jedoch bis 1803 das oberste Lehnsrecht über sie. Die Familie Moscon besaß die Burg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Der letzte Besitzer, Alfred Moscon, war vor dem Zweiten Weltkrieg ein slowenischer Politiker und Abgeordneter. Nach Kriegsende wurde die Burg verstaatlicht, die reichhaltige Ausstattung wurde verteilt und mehrere Familien wurden dort angesiedelt. Nach Kriegsende begann die Burg zu verfallen. grajsko_dvorisce_na_pisecah Von der ursprünglichen romanischen Burganlage ist ein mächtiger, 36 Meter hoher Wohnturm mit 2,5 Meter dicken Mauern aus in geraden Schichten verlegten Steinblöcken erhalten geblieben. Die Steinmetzzeichen deuten auf eine Entstehung um das Jahr 1200 oder in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts hin. In dem Komplex, der zahlreiche größere Umbauten, vor allem aus der Renaissance, aufweist, ist auch die romanische Burgkapelle mit umgebauter Apsis teilweise erhalten. Vor der Burg befindet sich ein englischer Garten, in dem mehrere exotische Bäume wachsen: darunter drei Mammutbäume (Umfang von 80 bis 450 cm), eine Trompetenbaum (Catalpa sp.), Platanen (Platanus sp.), eine Zitterpappel (Gleditsia sp.) und ein Ginkgo (Ginkgo biloba).

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